Föhn macht Haare kaputt? Die wichtigsten Mythen im Faktencheck
Von «Föhn trocknet Haare aus» bis «Ionen sind nur Marketing» – wir räumen mit den häufigsten Irrtümern auf und erklären, was wirklich stimmt.
Einleitung: Warum Mythen über Haartrockner überleben
Kaum ein Haarpflegegerät ist so umstritten wie der Föhn. Seit Jahrzehnten hält sich das Gerücht, dass regelmäßiges Föhnen die Haare nachhaltig schädigt – Spliss, Trockenheit und brüchiges Haar sollen die Folgen sein. Doch ist da wirklich etwas dran?
Die Wahrheit ist komplexer als einfache Pauschalaussagen. Tatsächlich spielen viele Faktoren eine Rolle: die richtige Temperatur, die Technik des Föhnens, die Qualität des Geräts und nicht zuletzt die individuelle Beschaffenheit deiner Haare. In diesem Artikel nehmen wir die verbreitetsten Mythen unter die Lupe und erklären dir, was wirklich Sache ist.
Moderne High-End-Geräte wie der Dyson Supersonic HD15 Haartrockner oder der Laifen Swift Premium Haartrockner haben die Technologie in den letzten Jahren revolutioniert. Mit intelligenter Hitzekontrolle, bürstenlosen Motoren und Ionen-Technologie setzen sie neue Standards. Aber können sie wirklich alle Schäden verhindern? Wir klären auf.
Die ersten Mythen: Föhntrocknung, Watt-Zahlen und Spliss
Mythos 1: «Föhn macht Haare komplett trocken und schädlich»
Wahrheit: Nicht ganz. Es kommt auf die Temperatur und die Trocknungsdauer an.
Haare bestehen zu etwa 10-15% aus Wasser. Wird dieses Wasser bei zu hohen Temperaturen (über 100°C) aus dem Haar verdrängt, verhärtet die äußere Schuppenschicht und das Haar wird spröde. Allerdings ist nicht das Föhnen an sich das Problem, sondern die Hitze. Der Dyson Supersonic HD15 Haartrockner misst die Temperatur bis zu 40-mal pro Sekunde und verhindert so zuverlässig, dass das Haar extreme Hitze abbekommt. Bei günstigen Geräten ohne Temperaturschutz kann hingegen tatsächlich Hitze entstehen, die dem Haar schadet.
Mythos 2: «Je mehr Watt, desto besser der Föhn»
Wahrheit: Watt sagt wenig über die Qualität des Trocknungsergebnisses aus.
Die Watt-Zahl gibt lediglich den Stromverbrauch an, nicht die Trockenleistung. Der Laifen Swift Premium Haartrockner kommt mit 1400 Watt aus und erreicht dank seines bürstenlosen Motors mit 110.000 U/min eine hohe Trockengeschwindigkeit. Der ghd Helios Haartrockner arbeitet sogar nur mit 1200 Watt, liefert aber professionelle Ergebnisse. Was zählt, ist die Kombination aus Motorentechnologie, Luftstrom und Temperaturkontrolle – nicht die reine Watt-Zahl.
Mythos 3: «Föhnen verursacht Spliss»
Wahrheit: Spliss entsteht primär durch mechanische Beanspruchung und chemische Behandlungen, nicht durch das Föhnen.
Wenn du mit dem Föhn zu nah am Haar bleibst oder zu heiße Luft verwendest, können die Haarspitzen austrocknen und brüchig werden. Das sieht ähnlich aus wie Spliss, ist aber streng genommen eine andere Schädigung. Echte Splissfalten entstehen durch mechanische Reibung (Bürsten, Reiben mit dem Handtuch), chemische Behandlung (Bleichen, Färben) oder Nährstoffmangel. Richtig angewendet, ist Föhnen nicht die Ursache für Spliss.
Weitere Mythen: Ionen, Kalte Luft und Natürliches Trocknen
Mythos 4: «Ionen-Technologie ist nur Marketing»
Wahrheit: Die Wissenschaft hinter Ionen ist real, aber die Wirkung ist begrenzt.
Negative Ionen sollen die positive Ladung neutralisieren, die beim Trocknen entsteht und das Haar «fluffig» oder elektrisch auflädt. Dadurch soll das Haar glatter und glänzender werden. Der Laifen Swift Premium Haartrockner setzt beispielsweise auf negative Ionen für glänzendes Haar. Studien zeigen, dass Ionen tatsächlich die statische Aufladung reduzieren können – ein echter Vorteil, besonders bei feinem Haar. Allerdings ist es kein Wundermittel gegen alle Haarschäden, wie manche Hersteller suggerieren.
Mythos 5: «Nasses Haar sollte immer an der Luft trocknen»
Wahrheit: Lufttrocknen kann ebenfalls problematisch sein.
Nasses Haar ist besonders anfällig für Schäden. Die nasse Struktur ist aufgeweicht, und beim Schlafen oder Bewegen kann es zu Reibung kommen, die die Schuppenschicht angreift. Lange Trockenzeiten (über 2 Stunden) begünstigen zudem Bakterien- und Pilzwachstum auf der Kopfhaut. Ein moderat vorgeföhntes Haar (auf etwa 70% Trockenheit) ist oft die bessere Wahl – vorausgesetzt, du verwendest die richtige Temperatur.
Mythos 6: «Billige Föhne schaden mehr als teure»
Wahrheit: Der Preis spielt eine Rolle, aber nicht nur.
Teure Geräte wie der Dyson Supersonic Pro Haartrockner HD16 Prussian Blue/Soft White (449,99€, Score 9.4/10) bieten intelligente Hitzekontrolle, bürstenlose Motoren und durchdachte Aufsätze. Der Preis ist also nicht nur Hochpreis-Strategie, sondern spiegelt echte technische Unterschiede wider. Allerdings gibt es auch im mittleren Preissegment gute Optionen. Der Laifen Swift Premium Haartrockner (159€, Score 8.7/10) zeigt, dass man nicht immer tief in die Tasche greifen muss. Entscheidend ist, dass das Gerät eine konstante, kontrollierte Temperatur liefern kann.
Fazit: So föhnst du dein Haar richtig
Die meisten Mythen über Föhne haben einen wahren Kern, der aber oft übertrieben oder missverstanden wird. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Gerät und der richtigen Technik kannst du Föhnen, ohne dein Haar zu schädigen.
Die wichtigsten Regeln lauten: Halte den Föhn mindestens 15-20 cm vom Haar entfernt, vermeide die höchste Temperaturstufe, wenn es nicht nötig ist, und nutze die Kaltluft-Funktion zum Abschließen der Styling-Session. Moderne Geräte wie der Dyson Supersonic HD15 Haartrockner mit seiner intelligenten Hitzekontrolle machen es dir leicht, diese Regeln einzuhalten.
Die Zeiten, in denen Föhnen automatisch Haarschaden bedeutete, sind vorbei. Wer die Technik versteht und ein halbwegs hochwertiges Gerät nutzt, kann ohne schlechtes Gewissen föhnen – und profitiert vom styling-frischen Haar, das luftgetrocknete Haare oft vermissen lassen.